Es ist soweit, die erste Veranstaltung des Jahres steht an:
Am Samstag, dem 25.02.2012 führen wir die 3. Gib und Nimm- Börse im Klara-Röhrscheidt-Haus in der Ostbergerstraße ab 14.ooUhr (in Schwerte) durch. Die Modalitäten wie immer: jeder kann mitbringen was er will, jeder kann sich ungefragt an den abzugebenden Dingen bedienen, und was mitgebracht wurde, und nicht weggetragen wird von einem Neubesitzer, geht wieder mit nach Hause.
Für Kaffee und Kuchen und was Herzhaftes sorgen wir. Gäste sind wie immer willkommen. Für Gespräche sorgt ihr, “ist noch immer gut gegangen”…. Wer so ab 12.30 Uhr ein bisschen beim Aufbau etc. helfen kann, meldet sich bitte bei mir (Brigitte).
Kurz vorher ist aber auch noch ein Stammtisch ( 20.02.2012), da können noch Fragen gestellt werden. Übrigens: wir haben den Stammtisch nun ja montags, der erste in diesem Jahr war wieder äußerst rege….prima.

Am Samstag, 26. November 2011, 14:00 Uhr treffen wir uns wieder zum gemütlichen Adventskaffeetrinken. Wir werden diesmal im Festsaal des Klara-Röhrscheidt-Hauses sein. Selbstverständlich brauchen wir dazu wieder ausreichend Kuchen und Plätzchen (Plätzchen werden portionsweise gegen Punkte abgegeben!). Wie in jedem Jahr sind unsere Konditorinnen gefordert.
Kaffee, Tee, Saft und Wasser stehen zur Verfügung. Für den Service benötigen wir umsichtige Teilnehmer/innen, die das Geschirr einsammeln, spülen, Tische abwischen etc. Es sind zwar noch acht Wochen bis dahin, und nicht jede/r mag sich jetzt schon festlegen. Für unsere Planung ist es aber wichtig, wenn Ihr bald schon Eure Mithilfe ankündigen könntet. Eine rechtzeitige Absage ist dann immer noch möglich.
Hier noch einmal die wichtigen Fakten:
Fragen, Vorschläge und Hilfsangebote an Barbara (2) richten
Zusagen für Kuchen und Plätzchen an Christa Scherer (19)
Wir trafen uns um 14 Uhr auf auf dem Parkplatz des Elsebades in Ergste. Ein kritischer Blick zum Himmel ließ uns fragen “Bleibt es wohl trocken ??” Es blieb trocken!! Wir wanderten vorbei an Waldgebieten , Wiesen, Kornfeldern, Sonnenblumen und Wildblumen am Wegesrand, dem indischen Springkraut, dessen Samen wirklich „springen“ können und dem sogenannten „stolzen Heinrich“, den hohen gelben Stauden.
Vor uns lag eine Feuchtwiese mit dem Elsebach und im Hintergrund die Ausläufer des Sauerlandes. Nach zweieinhalb Stunden legten wir eine Rast ein in den „Schwarzwaldstuben“. Einige unserer schnelleren Wanderer waren erheblich früher da und hatten ihre Plätze in der gemütlichen Stube schon eingenommen. Dort wurden wir freundlich von der Seniorchefin begrüßt. Es gab Kaffee und hausgemachten Kuchen. Da die Wanderung uns allen sehr gut gefallen hat, hoffen wir auf ein baldiges „Nächstes Mal“.

Diese und viele andere Dinge rund um den Garten wechselten bei der 6. Pflanzentauschbörse des Schwerter Tauschrings am letzten Samstag bei bestem Wetter ihre Besitzer.
In dem großen, wunderschön angelegten Garten eines Tauschringmitglieds wurden Setzlinge, Pflanzenableger, Vasen, moderne Floristik und allerlei Gartenideen getauscht. Auch Tauschgeschäfte außerhalb des Gartens wie der Tausch von Gegenständen oder gegenseitigen Hilfeleistungen wurden wieder verabredet.
Für ein reichhaltiges und leckeres Kuchen- und Salatbuffet war ebenfalls gesorgt.
Die Mitglieder des Tauschrings bieten seit 13 Jahren ihre „Talente“, die sie entgeltfrei untereinander gegen Punkte tauschen. Da sind z. B. Mitfahrgelegenheiten, PC- und Fremdsprachenkurse, Hilfe im Haushalt, Kinderbetreuung, Renovierungs- und Umzugshilfe etc., aber auch die Planung gemeinsamer Unternehmungen wie Stadt- und Museumsbesuche, gemeinsame Feiern, Informationsveranstaltungen und thematische Kochkurse.
Der Tauschring trifft sich an jedem dritten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr in der Gastronomie der Rohrmeisterei.
Die Termine für 2011 sind:
21. Juni
19. Juli
16. August
20. September
18. Oktober
15. November
20. Dezember
Nichtmitglieder, die an unserem Tauschring interessiert sind, sind herzlich willkommen.
Text von Elvira Heinze
Treffpunkt war 9.50 Uhr am Schwerter Bahnhof. Als sich alle ausflugswilligen Tauschringmitglieder eingefunden hatten, startete unser “Fremdenführer” Dirk, die Fahrkartenaktion.
Nach einigem Hin und Her (es ist nicht leicht eine reisewillige, aufgeregte, weibliche Schar Tauschringmitglieder in Zaum zu halten!) war endlich klar, dass wir in 3 Gruppen fahren sollten.
Barbara und Karl-Heinz nahmen eine Gruppe im Auto mit. Und mit einem 5er-Zugticket fuhren die restlichen zehn. Nachdem alle Gruppen eingeteilt waren, und jeder einen Stadtplan erhalten hatte, spurteten wir zum Bahnsteig. Damit wir uns etwas besser kennen lernen und unsere Namen merken konnten, machte Ulrike den Vorschlag, während der Zugfahrt ein Assoziationsspiel zu machen. Es war total lustig – wir haben den ganzen Zug mit unserem Gelächter aufgemischt!
Da waren Ulrike, die gerne Urlaub macht, Maria, die so gerne Marmelade kocht, Brigitte, die keine Bananen isst. Dirk, der keine Dosenmilch mag, Christa, die im Garten Christrosen hat und die Christa die noch ans Christkind glaubt, Elvira, die gerne Elefanten mag und Annette die gerne Auto fährt, aber auch Silke, die gern Suppe isst und unser Gast Sabine, die Schalke-Fan ist. Wir fuhren bis Unna, dort mussten wir umsteigen und trafen uns dann wie verabredet mit der Autogruppe am Soester Bahnhof.
Dirk jonglierte samt Hund Teddy die ganze Truppe zuerst einmal zum Cafe Bontempi, damit wir den Treffpunkt kannten, an dem wir uns am Nachmittag zur Stadtführung treffen sollten.
Danach hatte jeder Gelegenheit Soest unsicher zu machen. Im Alleingang, mit dem Fotoapparat oder als Gruppe. Natürlich wurde auch viel geredet und man konnte das eine oder andere Tauschringmitglied endlich mal besser kennen lernen. Auch das Shopen hat sich gelohnt, es wurden Stoffe, Schuhe, Blusen und diverse andere Kleinigkeiten eingekauft.
Als sich um 14.00 Uhr alle wieder am Cafe Bontempi eingefunden hatten, starteten wir unsere Stadtführung mit Monika. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt Soest, die vielen Kirchen, Kunstwerke und interessante Dinge über berühmte „Soester Frauen“. Nach dieser rund zweistündigen Tour, bei schönstem Wetter, quer durch die Stadt, waren alle erledigt und durstig und wir ließen diese schöne Führung in einem Eiskaffee ausklingen. Danach verabschiedeten wir uns, denn die Autogruppe und eine 5-er-Zuggruppe traten den Heimweg an. Aber auch der späten Zuggruppe taten die Füße weh und nachdem auch sie das Eiskaffee verlassen hatten, ging es bei einem gemütlichen Bummel zurück zum Bahnhof und nach Hause.
Es war wirklich ein sehr schöner, interessanter Tag, bei herrlichem Sommerwetter in Soest.
14 – Erika Posch schreibt hier über ihren Kochkurs zur “Vegatarischen Vollwertkost”. Der Kurs fand Anfang April im Klara-Röhrscheidt-Haus statt.
Erika Posch:
Seit 2007 bin ich Mitglied im Tauschring mit dem Angebot: Fasten für Gesunde; gesund und preiswert kochen
Erst im März d. J. in einer Vorstellungsrunde bei unserem monatlichen Stammtisch wurde mein “gesundes Kochen” nachgefragt. Schnell hatte ich 20 Interessierte zusammen für einen Kochkurs in “Vegetarischer Vollwertkost”. Spontan konnte ich zwei Termine in einem uns zur Verfügung gestellten Raum mit Küchenzeile organisieren.
Nach dem Grundsatz “Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich” (nach Prof. Kollath) suchte ich sorgfältig die Rezepte aus, mit denen ich überzeugen wollte, gesund, preiswert, schnell und nachhaltig unseren täglichen Speiseplan zusammenzustellen. Und besonders gut schmecken sollte es natürlich auch.
Ich kaufte alle frischen Zutaten (nach Möglichkeit aus kontrolliert biologischem Anbau) ein und brachte alle übrigen Lebensmittel sowie Gewürze und besonders praktische Küchengeräte aus meinem Haushalt mit. Den Weizen zum Backen hatte ich zuhause frisch gemahlen.
Die Kostproben von
Frischkornbrei
Wildkräutersalat
grüner Frühlingssuppe (aus Brennnesseln)
roter Linsensuppe
Spätzle nach Florentiner Art (mit frischem Spinat)
glasierten Möhren
Zwiebelfladen (aus frisch gemahlenem Weizen)
Nussecken
Feigen in Rotwein
waren überzeugend.
Das gemeinsame Kochen machte uns allen viel Spaß, und dass gesunde Ernährung gut schmeckt, konnten wir erfahren. Das Interesse der Teilnehmerinnen war groß, dieses Angebot zu wiederholen.
Mit diesem erstmaligen Kochen und anschließen Genießen konnte nur ein kleiner Einblick in eine ausgewogene und gesunderhaltende Ernährungweise vermittelt werden. Es gäbe noch eine Menge zu lernen in Theorie und Praxis der “vitalstoffreichen Vollwertkost”. Meine langjährige Erfahrung gebe ich gern weiter als Prophylaxe.
Mitte der Achtziger absolvierte ich eine Ausbildung als Gesundheitsberaterin GGB bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung e.V. in Lahnstein, deren Gründer, Dr.med. M. O. Bruker, ich noch persönlich kennenlernte. Sein Grundlagenwerk ” Unsere Nahrung, unser Schicksal ” möchte ich jedem empfehlen.
Text von Ursula Rurainski
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Jede Stadt hat ihren Ehrenbürger, jeder Verein sein Ehrenmitglied, jede Feier ihren Ehrengast, manches Ereignis seinen Ehrentag. Unser ältestes Mitglied im Tauschring ist Klothilde Gabrysch, daher ist sie unser Ehrenmitglied – und das ist auch gut so! Gerissen aus ihrem jahrzehntelangen, vertrauten Wohnumkreis saß sie nun krankheitsbedingt in der Seniorenpflege der Liethstraße und war einfach nur einsam…
In unserem Tauschring wurde glücklicherweise die Idee geboren, ihr mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln – nämlich „Helfen-Tauschen-Miteinandersprechen“ – ein wenig diese Einsamkeit zu erleichtern. Sie bekam zu ihrem Geburtstag von Tauschringmitgliedern Punkte geschenkt, ihre in Dresden wohnende Tochter kam zu uns und hielt einen langen, aufklärenden, durch ihren Beruf als Richterin begründeten Vortrag über Verkehrssituationen mit daraus (von uns überhaupt nicht gewussten!) entstehenden skurrilen Problemen und Urteilen. Wir gaben dafür gerne Punkte ab! Möbel aus ihrem Haushalt wurden „gepunktet“, einige Mitglieder schenkten ihr sogar Punkte. Dank auch allen!!
Das Ergebnis dieser Planung:
Frau Gabrysch, unser Ehrenmitglied, wird jede Woche von Tauschringmitgliedern besucht, spazieren gefahren, es wird ihr vorgelesen und kleine Gespräche werden mit ihr geführt. Da ist die „Dame mit dem süßen Hündchen“, die Vorleserin mit dem Buch oder der Zeitung unter dem Arm, dort wartet das kleine Gespräch in der Cafeteria, außerdem schieben kräftige Arme sie im Rollstuhl ins Städtchen oder durch die Straßen.
Das nenn’ ich mir „Austausch von Nächstenliebe gegen Dankbarkeit“.
Das ehrt unseren vielseitigen Tauschring!
In Goethes Märchen „Die grüne Schlange und die schöne Lilie“ fragt der goldene König die grüne Schlange:
„Was ist herrlicher als Gold?“
„Das Licht.“
„Was ist herrlicher als das Licht?“
„Das Gespräch.“
—
Das erfährt zur Zeit unser Ehrenmitglied Klothilde Gabrysch jede Woche.
Mein Dank an alle, die sich um sie kümmern! Gutes, sinnvolles Tauschen wünscht allen
Ursula Rurainski